Hund

Coming out: wenn Hunde ihre Gefühle entdecken

Jahrelang war die Welt in Ordnung. Unser Jack Russell-Terrier Wilhelm* und Kassandra*, die süße Border-Collie-Dame aus der Nachbarschaft, waren unzertrennlich, tobten zusammen auf dem Hundespielplatz und teilten sich sogar ihre Kauknochen und Hundespielsachen. Ein echtes Hunde-Traumpaar, ein Herz und eine Seele. Wie dachten schon an Welpen! Doch dann, eines Tages, änderte sich alles. hier klicken zum weiterlesen

Hundewellness zu Hause

Auch in den eigenen vier Wänden kann einiges getan werden, damit sich der Hund rundum wohl fühlt und möglichen Beschwerden vorzubeugen. Nebenbei stärkt eine intensive Pflege die soziale Bindung zwischen Mensch und Tier. Fell-, Ohren- Pfoten- und Zahnpflege, die richtige Ernährung und gezielte Nahrungsergänzung spielen dabei eine wichtige Rolle.

Für eine optimale Fellpflege benötigt man eine Bürste mit Kunstoffbursten,um die Haut des Hundes nicht zu verletzen. Bei Kurzhaarhunden reicht es, einmal in der Woche das Fell gründlich zu kämmen. Beim Übergang vom Winter zum Frühling sollte man jedoch öfter zur Bürste greifen, um den

Fellwechsel für Mensch und Tier angenehmer zu gestalten. Stockhaar- und Langhaarhunde hingegen benötigen tägliche Fellpflege, um ein Verfilzen vorzubeugen.

Auf jeden Fall sollte der Hund nicht öfter als alle drei Monate gebaden werden. Hierfür verwendet man spezielle, alkalifreie Shampoos, die die Haut nicht austrocknen und den natürlichen Schutzfilm des Fells schützen. Dabei darf weder Schaum noch Wasser in Nase oder Augen gelangen.

Die Ohren des Hundes sind sehr empfindlich. Deshalb sollten sie regelmäßig von Schmutz gereinigt werden. Die Außenseite der Ohren werden mit feuchten Tüchern gereinigt und gekämmt. Mit einem Papiertaschentuch säubert man die äußere Ohrmuschel. Anschließend wird mit einem in spezielle Ohrentropfen getränktes Ohrenstäbchen der Ohrenschmalz behutsam entfernt. Damit der Gehörgang des Hundes von verklebten und zu langen Haarbüscheln nicht verstopft wird, sollten diese gekürzt werden.

Für den optimalen Pfotenschutz im Winter empfiehlt sich, ein spezielles Pflegemittel aus den Tierfachgeschäft aufzutragen. Dadurch wird rissigen und spröden Pfoten im Winter vorgebeugt und einer Reizung durch Streusalz vermieden.

Auch die Zähne benötigen eine besondere Pflege. Da nur eine geringe Anzahl von Hunden die Prozedur des Zähneputzens über sich ergehen lässt, sollten man ihm enzymhaltige Kaustreifen oder Kauknochen geben. Diese vermindern die Bildung von Zahnstein und somit den frühzeitigen Verlust der Zähne.

Zu einer vollständigen Pflege des Hundes gehört ebenfalls das Reinhalten des Fells von jeglichen Ungeziefer. Flöhe, Zecken und Läuse mögen das warme und dichte Hundefell besonders. Mit den kleinen Plagegeister ist nicht zu spaßen, da sie zahlreiche Krankheiten übertragen können. Wirksame Mittel findet man in jedem Zoofachhandel. Das Angebot reicht von Spezialshampoos und Zerstäuber bis zu Ungezieferpuder. Um einen Neubefall vorzubeugen, sollte man dem Hund ein Floh- und Zeckenhalsband anlegen. Deren Wirkung hält über mehrere Monate hinweg an.Ist der Hund von Flöhen befallen, ist eine gründliche Behandlung des Tieres allein nicht ausreichend. Sowohl der Liegeplatz als auch Hundekorb und Decke sind üblicherweise von den Plagegeistern befallen. Um sicher zu gehen, sollte auch das gesamte Zimmer mit einem speziellen Mittel gereinigt werden, da sich Flöhe meist überall verteilen. Zudem übertragen sie Würmer. Regelmäßige Wurmkuren sollten also ebenfalls zur Hundepflege gehören.