Einstiegshilfe für Hunde

Praktisch und gelenkschonend

Hunde-Arthrose: ein echtes Problem

Viele Hunderassen neigen im Alter zu Arthrose und anderen Gelenkbeschwerden – häufig betroffen sind zum Beispiel Schäferhund, Labrador, Neufundländer und andere Hunderassen. Um den Hunden zu helfen und ihre Lebensqualität zu verbessern, können nach Rücksprache mit dem Tierarzt natürlich auch Schmerzmittel verabreicht werden, besser ist es aber oft, zunächst andere Methoden auszuprobieren, wie zum Beispiel eine Futterumstellung. Denn jedes Gramm zuviel drückt auf die Gelenke des Tieres und steht der Hundewellness und der Lebensfreude des Hundes im Wege! Auch Nahrungsergänzungsmittel, die knorpelaufbauende und entzündungshemmenden Wirkstoffe enthalten, stellen eine Möglichkeit dar, wie zum Beispiel pflanzliche Extrakte der Teufelskralle oder Grünlippmuschelpulver.

Tipp: Entlasten Sie Ihren Hund beim Einstieg ins Auto!

Im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, ältere Hunde mit Arthrose oder anderen Gelenk- und Knochenbeschwerden zu entlasten: dazu zählen auch praktische Einstiegshilfen für das Auto! Es gibt sie mittlerweile in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen. Auch zusammenklappbar als sogenannte Teleskop- oder Klapprampe. Hundewellness.com empfiehlt: vergleichen Sie die Modelle der verschiedenen Anbieter und wählen Sie eine Ausführung, die gut zur Größe und zum Gewicht Ihres Hundes passt! Grundsolide und für viele Hunderassen und Mischlinge geeignet ist zum Beispiel die Klapp-Rampe mit der Modellnummer „3939“ von Trixie. Zusätzlich zur Einstiegsrampe können ordnungsliebende Autofahrer überlegen, ob sie auch gleich noch eine dazu passende, spezielle Kofferraumschutzdecke kaufen. Hundewellness.com wünscht gute Fahrt!

Mops

Der Ursprung des Mops als Rasse ist nicht eindeutig zu ermitteln. Experten sind sich wohl nur darüber einig, dass diese Rasse ursprünglich aus Asien stammt beziehungsweise in China beheimatet ist. In China wurden bereits seit weit über 2000 Jahren derartige kleine Hunde mit kurzhaarigem Fell, verkürztem Fang sowie verhältnismäßig großen Köpfen gezüchtet. Hierbei handelte es sich noch nicht um Möpse der heutigen Art, jedoch mit Sicherheit um ihre Vorfahren, da während des 9. Jahrhunderts in China ein Hund als Mops bezeichnet wurde, welcher den Namen Lo-chi-ang-sze beziehungsweise Lo-sze trug. Diesen Namen trug er mindestens bis in das Jahr 1914.

Die Existenz dieser Rasse innerhalb der westlichen Länder ist bereits seit 1425 auch mittels Zeichnungen wie beispielsweise von Pisanello belegt. Ungefähr einhundert Jahre danach spielen Möpse innerhalb der italienischen „Commedia dell´Arte“ wichtige Rollen. Ausgestattet mit einem Zweispitz und plissiertem Kragen führten sie Kunststückchen vor. Einem speziellen Charakter dieser Theaterstücke, welcher stets eine schwarze Maske wie auch Kappe trug, verdankt der damalige Mops die französische Bezeichnung „Carlin“. Die Engländer nannten den Mops später „Pug„, allein in den Niederlanden sowie in Deutschland ist er als „Mopshond“ beziehungsweise „Mops“ bekannt.

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Der damalige Mops war ein Luxusgeschöpf und wurde an Fürstenhöfen gehalten. So soll zum Beispiel ein Mops mit Namen „Pompey“ im Jahr 1570 dem Oranierprinz mit seinem aufgeregten Bellen das Leben gerettet haben, als ein Mordanschlag auf ihn verübt werden sollte. Die Rasse hatte danach während des 18. Jahrhunderts ihre Blütezeit. Die Kunstrichtung „Chinoiserie“ war derzeit äußerst beliebt, sodass an fast keinem Fürstenhof der exotische China-Import fehlte. Speziell aus dieser Zeit finden sich auch heutzutage noch unzählige Darstellungen des Mopses. Ob modelliert, gegossen oder gemalt, der Kult um diese Rasse trieb selbst auf Pfeifenköpfen, Porzellan und Bonbonnieren in Gold sowie Silber seine Blüten.

Die folgende Revolutionszeit überstand die Rasse noch halbwegs unbeschadet, jedoch begann danach der Niedergang des Mops. Etwa 1850 war bereits in England keinerlei Mops mehr für die Queen zu bekommen. Der Umstand, dass der Mops als Hundekarikatur von alleinstehenden Damen in Biedermeier-Stübchen mit Süßigkeiten gefüttert wurde, trug wesentlich zu der traurigen Entwicklung bei. Somit war der Mops bereits um 1899 fast gänzlich verschwunden. Das Überleben der Möpse ist in erster Linie England anzurechnen. Mr. Morrison sowie Lord und Lady Willoughby hielten der Rasse die Treue und belebten sie mithilfe diverser Importe aus den Niederlanden, Russland sowie später auch aus China.

Obwohl der Mops über ein praktikables kurzes Fell verfügt, verlieren sie wesentlich mehr Haare als zu erwarten ist. Während das Fell wechselt, sollte es deshalb mindestens einmal in der Woche mithilfe eines Noppenhandschuhs (alternativ weiche Bürste) gründlich gebürstet werden. So wird zudem die Durchblutung aktiviert und abgestorbene Hautschuppen mühelos mit entsorgt. Hat sich der Mops beispielsweise durch Matsch gewühlt, kann er ganz einfach abgeduscht werden. Diese Prozedur sollte allerdings nicht zu oft vorgenommen werden, da sich die naturgegebene Wasser abweisende Schutzschicht im Fell sonst auflöst. Anschließendes Trockenrubbeln muss sein, damit keine Erkältung folgt.

Futter selbst zubereitet, ob als Gekochtes oder als Rohfütterung, schmeckt jedem Mops. Allerdings sollten die Nährstoffe optimal zusammengestellt sein, damit keinerlei Mängel auftreten. Premium-Fertigfutter ohne jegliche Farbstoffe und Geschmacksverstärker ist eine optimale Alternative. Wobei nicht immer das Futter auf hohem Preisniveau auch die beste Qualität bietet. Beim Mops sollte zudem stets auf eine angemessene Menge geachtet werden, da Möpse immer Hunger haben. Da der Mops einen fröhlichen und liebenswerten Charakter besitzt sowie ein exzellenter Familien- und Begleithund ist, kann er zum Beispiel auch zu gemäßigten sportlichen Betätigungen der ideale Partner sein, da er wesentlich ausdauernder ist, als er erscheint. Nach einem langen Tag ist ein Mops sehr anschmiegsam und dient schon einmal mit Vorliebe als Fußwärmer 🙂

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Bilder: http://www.verblickwinkelt.de/